03.01.2003

Hochwassereinsatz in Hungen

Hochwassereinsatz in Hungen

Aufgrund der bedrohlich steigenden Horloff wurde die Innenstadt Hungens mit 200 m wassergefülltem Quickdamm geschützt. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hungen bauten Helfer des THW Grünberg, die im Quickdammsystem unterweisen sind, den Quickdamm in der nacht auf. Die Lage am Innheidener See spitzte sich in den frühen Morgenstunden immer mehr zu. Der Damm drohte zu brechen und ein Wochenendgebiet vollständig zu überfluten. Als erstes wurden die Anwohner aus ihren Häusern evakuiert und das Gebiet rund um den See geräumt.

Die Einsatzleitung entschied sich den durchweichten Damm mit Sandsäcken zu verstärken. Doch die brachten nicht den gewünschten Erfolg, da die Plastiksandsäcke in der Strömung wegrutschten. Daraufhin wurde versucht mit einem Flies den Damm zu stabilisieren und die Sandsäcke am wegrutschen zu hindern.

Doch auch dies brachte nicht den erhofften Erfolg, da in der Kürze der Zeit nicht genügend Sandsäcke von der zentralen Sandsackbefüllung an den Damm gebracht werden konnten.

Die Einsatzleitung merkte schnell, dass der Kampf gegen das Wasser so nicht zu gewinnen war.

Also musste gemeinsam nach einer neuen Lösung gesucht werden.

Wieder war Quickdamm die Lösung des Problems. Man entschied gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Firma Quickdamm, Herrn Lökös, am Inheidener See sandbefüllte Quickdämme unter der Leitung des THW Grünberg aufbauen zu lassen.

Der dafür benötigte Sand konnte innerhalb kürzester Zeit durch die Firma Schneider aus Heuchelheim zur Verfügung gestellt werden.

Dies brachte endlich den Erfolg, den alle wollten. Die Quickdämme hielten und der Kampf gegen das Wasser war gewonnen.



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